Im Zuge der Europa-Wahl am 9. Juni stand die dritte Ausgabe des Horner Schnacks am Montag, 13. Mai, im Café LUBs ganz im Zeichen der EU. Zu Gast waren Helga Trüpel (bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments in der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz), Emanuel Herold (Mitglied der Bürgerschaft für Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Sprecher für Europapolitik), Alexandra Werwath (Kandidatin zur Europawahl für Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Annika Randzio (Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Europa, Frieden und Internationales, Bündnis 90/DIE GRÜNEN).
Einleitende Worte gab es von Helga Trüpel, die auch im Laufe der Veranstaltung viel aus ihrer jahrelangen Arbeit im EU-Parlament berichten konnte, sowie von Alexandra Werwath, die auf Listenplatz 23 für Bremen zur kommenden Wahl antritt. Schnell wurde klar, dass zahlreiche Themen der EU auch Bremen und speziell ebenfalls Horn-Lehe betreffen: Seien es Forschungsgelder für die Universität Bremen oder Unternehmen des Technologieparks (allen voran OHB), Richtlinien und Fördermittel für Landwirtschaft, Umweltschutz oder Artenvielfalt im Blockland oder Austauschprogramme wie Erasmus+ für Studierende und Auszubildende.
Warum ist es so wichtig, dass die Grünen stark im EU-Parlament vertreten sind? Aus Sicht der Referentinnen und Referenten gilt es insbesondere den drohenden Rechtsruck in Europa zu verhindern, um Erfolge im Bereich der Sozialpolitik, Diversität, Integration oder eben im Umweltschutz nicht zu gefährden. Als sehr bedrohlich bezeichnete Helga Trüpel die Entwicklung - nicht nur in Deutschland - dass viele Menschen offenbar mit den Freiheiten, die auf europäischer Ebene erkämpft und erreicht wurden, nicht mehr glücklich sind. Hier müsse man mit den Menschen im Gespräch bleiben - nicht nur zur Wahl, sondern permanent, und immer wieder fragen: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Dabei sei die größte Gruppe, die man erreichen müsse, so Annika Randzio, nicht die Wähler*innen der AfD, sondern die Nichtwähler*innen.
Ermunternd ist in diesem Sinne die Entwicklung in Polen oder Tschechien, wo zuletzt rechtsgerichtete Regierungen abgewählt worden sind, wie Emanuel Herold betonte. Auch be- und entstehen viele europäische Netzwerke, die die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg fördern: beispielsweise ist die Uni Bremen Teil des Netzwerks Young Universities for the Future of Europe, das gemeinsame Studienabschlüsse anbietet und es damit erleichtert, im europäischen Ausland einen Beruf zu ergreifen.
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